Am ersten August 2017, so richtig schön während der Frühstückszeit, erreichte uns eine Meldung eines Passanten. Er sei im Bereich zwischen Oberhard und Aespli am spazieren und habe bei einem grossen Holzhaufen einige Glutnester entdeckt.

Die Feuerwehr Region Hindelbank rückte in der Folge mit 2 AdF aus und musste vor Ort feststellen, dass sich offenbar „Nachtbuben“ oder „-mädchen“ als Sprengmeister betätigt und eine wahrlich grosse Tat vollbracht haben.

Die unbekannte Täterschaft sprengte mit Hilfe von sogenannten „Thunder“ 3 Ameisenhaufen und setzten einen Wurzelstock in Brand. Dass dabei die Ameisenhaufen zerstört wurden und die Tannennadeln zu brennen begannen, muss nicht weiter erklärt werden. Glücklicherweise war die Nacht vom 31.07. auf den 01.08. nicht stark windig. Wer weiss was passiert wäre, wenn die Glut den Haufen mit trockenem Holz erreicht hätte………

Wir löschten die vorhandenen Glutnester so schonend wie möglich, um die Zerstörung der Ameisenhaufen nicht noch grösser zu machen, als dass sie bereits war. Dass sich die Gluthaufen auf Gemeindeboden von Mattstetten und damit eigentlich nicht mehr in unserem Einsatzgebiet befanden, tat diesen Arbeiten keinen Abbruch. Der Spruch „Mein Feuer“ ist in Feuerwehrkreisen glücklicherweise nicht mehr anzutreffen. Man hilft sich wo man kann.

Der entstandene Schaden an den Ameisenhaufen kann leider nicht genau beziffert werden. Es ist jedoch zu hoffen, dass sich die Staaten erholen und ihre Wohnungen wieder errichten können.

Nebst den Schäden an Flora und Fauna musste leider auch hier ein immer wieder zu beobachtetes negatives Phänomen beobachtet werden:
Es wurde aller Abfall liegengelassen! Keine Ahnung, was sich diese Leute dabei denken. Vielleicht dass sich die Füchse daraus ein Kochgeschirr basteln oder die Würmer gerne Plastik zum Frühstück geniessen. Ich weiss es nicht ist doch beides falsch!

Einen Vorteil hat es jedoch, dass alles liegengelassen worden ist: Die ausgerückte Polizei fand wunderbare Spurenträger!!!!!!